Beiträge von Denny

    Memcached oder Redis kann für Sessions durchaus sinnvoll sein, gerade bei mehreren Webservern oder entsprechend hoher Last.

    Ich sehe bei 40K Logins pro Tag aber ehrlich gesagt noch keinen zwingenden Grund, deshalb von File-Sessions wegzugehen. Bei vernünftigem lokalen Storage, insbesondere SSD/NVMe, sollte das erst einmal kein nennenswertes I/O- oder Performanceproblem darstellen.

    Wenn File-Sessions nachweislich zum Flaschenhals werden, kann man über Redis oder Memcached sprechen. Solange sie aber problemlos funktionieren, würde ich nicht zusätzliche Infrastruktur einführen, nur um ein Problem zu lösen, das in der Praxis gar nicht vorhanden ist.

    iops haben oder nicht haben, damals hatte ich noch HDD - das hat mir ständig die Server ausgelastet mit SSD ist das auch kein Thema mehr..



    Cool. Wie machst du das mit der Kundenverwaltung von IMAP/POP3/SMTP? Das läuft doch nur über den BMS?

    Tatsächlich nur inbound teilweise outbound (da teste ich gerade), IMAP etc bleibt beim b1gmailserver - allerdings ist das Handling mit Viren, SPAM, DKIM etc viel einfacher mit Postfix und PMG daher habe ich mich dazu entschlossen einen eigenen Server für alle meine Dienste aufzusetzen, ist damit auch besser skalierbar, lässt sich auch schön mit Certbot alles machen - PMG ist so geil, filtert so gut und wenn doch mal ne Welle durchkommt kannst du so einfach Filter erstellen um die zu blocken... kann ich nur empfehlen und ist wirklich nicht schwer einzurichten auf Debian


    Incoming Mails (24 hours)
    - Incoming Mails: 611882
    - Junk Mails (59.17%): 362025
    - Spam Mails (6.97%): 42675
    - SPF rejects (35.04%): 214406
    - Bounces (1.18%): 7244
    - Virus Mails (0.00%): 0

    ls /pfad/zu/b1gmail/temp/session/ | wc -l

    42917

    find /pfad/zu/b1gmail/temp/session/ -type f -size 0 | wc -l

    39220

    -> Das ändert sich natürlich laufend.

    Ich verstehe nicht wie man Sessions überhaupt in Datei speichern kann, lager das doch auf Reddis oder Memcached aus. Ich hab das jetzt seit fast 11 Jahren alles in memcached und ich hatte seither nie wieder irgendein Problem, geht so schnell und alles top damit mit 40K logins am Tag, keine io Probleme, blitzschnell

    Das ist die Frage, woher sie kommen spielt keine rolle, vorher kamen Sie vom Mailserver direkt jetzt vom PMG, das hat irgendwas mit der Warteschleife zu tun.

    Code
     	Heute, 08:22:59 (2; Inbound pipe: b1gMail pipe rejected message data (keep-alive: 1).)

    Wenn ich jetzt "Alle abarbeiten klicke" werden alle zugestellt. Komisch wie ne Verzögerung, ich schau mal eben ins logging. root@mail ~ # systemctl


    Code
    Jun 08 08:45:39 mail.skymail.de bms-queue[2563633]: PHP Deprecated:  mysqli_real_escape_string(): Passing null to parameter #2 ($string) of type string is deprecated in /var/www/web0/htdocs/serverlib/db.class.php on line 78
    Jun 08 08:46:06 mail.skymail.de bms-queue[2563631]: PHP Deprecated:  mysqli_real_escape_string(): Passing null to parameter #2 ($string) of type string is deprecated in /var/www/web0/htdocs/serverlib/db.class.php on line 78
    Jun 08 08:46:58 mail.skymail.de bms-queue[2563967]: PHP Deprecated:  mysqli_real_escape_string(): Passing null to parameter #2 ($string) of type string is deprecated in /var/www/web0/htdocs/serverlib/db.class.php on line 78
    Jun 08 08:47:06 mail.skymail.de bms-queue[2563930]: PHP Deprecated:  mysqli_real_escape_string(): Passing null to parameter #2 ($string) of type string is deprecated in /var/www/web0/htdocs/serverlib/db.class.php on line 78

    soll ich mal keep alive abschalten?

    Wenn da alle Mails angenommen werden auch für nicht-existente lokale Adressen, hast du ein Problem. Zeig doch mal die Subnetz- und DNSBL-Regeln.

    Das Problem ist gelöst, da gab es tatsächlich wie im anderen Thread beschrieben keine Einschränkungen daher nahm der alles an

    Das ergibt m.E. mehr Sinn, ja. Greylisting usw sollte ja schon Proxmox machen.

    Ich hatte jetzt die Doku gefunden, wenn PMG als Vertrauenwürdig eingestellt ist, dann macht er gar keine Userprüfung (immer 250) und lässt alles durch. Ich wusste nicht, dass die Userprüfung mit einer Einschränkung der Verbindung kommt. Jetzt klappt alles und die gelöschten User weden direkt in PMG abgelehnt, somit keine Nullsender mehr. Auch der Hinweis mit der Gruppensignatur in der Doku war super wichtig, seitdem keine DKIM Probleme mehr.

    Wie sieht denn deine Proxmox-Config aus?

    Ich hoffe, du hast den nicht einfach als vertrauenswürdig in b1gMailServer klassifiziert und lässt den alles annehmen; dann kann der nämlich tatsächlich alles einkippen und Backscatter und jede Menge andere Probleme sind vorprogrammiert.

    Fehler gefunden:


    Habe gerade in der Doku gesehen, dass ich eventuell den PMG nicht als vertrauenwürdig klassifizieren sollte, jetzt klappts mit der Empfängerverifizierung.

    Grey Listing und IP Ban deaktivieren als Vertrauensstufe?

    Ich muss das hier nochmal aufgreifen, der B1gmailserver hat aktuell keine Usererkennung. Proxmoxx stellt dann einfach alles gültige an b1gmailserver zu und b1gmailserver wird dann zum Backscatter und versucht den Ballast loszuwerden , ich kämpfe die ganze Zeit mit Outlook, jemand ne Idee muss ich proxmox wirklich auch zum Versand nutzen?


    Code
    	 	ID / Typ:	339283280 (14390D50) (Ausgehende E-Mail)
     	Datum:	Heute, 09:16:06
     	Größe:	34,64 KB
    	Von:	< - >
    	An:	<bounces@bounce.wahrse.com>
     	Zustell-Versuch(e):	1
     	Letzter Zustell-Versuch:	Heute, 09:17:06 (2; imap.com: Timeout while connecting socket (1))
    	Eingeliefert für:	System
    	SMTP-User:	Unbekannt

    Moin, ich habe ja nun schon fast 20 Jahre b1gmail im Einsatz, der Umstieg auf die OS Version ist bereits auf einem Projekt seit Version 7.4.1 im Einsatz.

    Leider habe ich hier ein Problem mit der Warteschlange und mit Duplikat-Meldungen die ich sowohl in 7.4 als auch in 7.2 nicht habe.

    Wie es aussieht handelt es ich hier um Bounces:

    Message duplicate for <adresse@domain.at> (494787) detected (<0100019d0667682f-1cf6b381-4b95-495c-9d83-d514a532031f-000000@email.amses.com>), processing stopped

    (mailbox.class.php:2513) Message duplicate for <adresse@domain.at> (652441) detected (<1032443376.13894.1773933754835@saved-search-application-57df9fbcd7-mk8z4>), processing stopped

    Alles bounces ca. 500 am Tag...

    Dier hängen dann auch gern mal in der Warteschleife.

    Jetzt seit Umstellung auf proxmox als Filter habe ich noch mehr Dinger in der Warteschlage kleben.

    Problem ist das b1gmailserver von außen keine Usererkennung hat


    Warteschleife sieht jetzt immer so aus, die ist nie leer, weil die bounces nicht zugestellt werden können

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Er akzeptiert also erstmal jede Adresse egal ob sie existiert oder nicht.


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Sorry wenn ich das jetzt so raushaue!

    wo muss das eingetragen werden bzw welche datei muss dafür verändert werden!

    habe nämlich den selben fehler das emails nicht angezeigt werden erst nach dem der frame aktualisiert wurde

    prüfe mal deine templates/modern/templatename/js/email.js

    Moin,


    leider nehmen die Zugriffe auf IMAP als ungeschütztes Protokoll zu, cred Angriffe werden immer zahlreicher und Passwörter sind durch leaks bekannt und werden dort einfach über Botnetze getestet. Ich weiß viel Zeit ist nicht, ich getraue mich ehrlich gesagt auch nicht an C++ ran obwohl ich die Stellen bereits identifiziert habe. Die eigentliche Idee war ja die Passwort/Salt Spalte umzubenennen und die PHP Logik anzupassen und dann die Orginalspalten mit generierten App Passwörtern zu füllen sofern der Kunde IMAP aktiviert. Aber das empfinde ich als zu großen Eingriff besser wäre hier die Logik in b1gmailserver direkt...zudem Wartung auch mist wenn es mal ein update gibt.

    KI schlägt mir folgendes vor in b1gmailserver, ist mir alles zu riskant:

    Empfohlenes Zielbild:

    1. Hauptpasswort für IMAP komplett verbieten.
    2. Beim Aktivieren von IMAP automatisch ein zufälliges App-Passwort erzeugen.
    3. App-Passwort nur einmal im Klartext anzeigen (danach nie wieder).
    4. In DB nur Hash speichern (Argon2id/bcrypt), plus created_at, last_used_at, revoked_at, label.
    5. Optional mehrere App-Passwörter pro Kunde (Outlook, iPhone, Thunderbird), einzeln widerrufbar. -> näh


    Das hat mir die KI ausgeworfen aber ich denke Patrick weiß besser was zu tun ist.


    Danke:thumbup:. KI generiert oder selbst geschrieben?

    KI - ich arbeite momentan an einer neuen Seite da konnte ich das direkt auch mit meinem Testsystem reproduzieren. Läuft produktiv seit einer Woche, die Kunden haben sich auch alle positiv zurückgemeldet, bestes Zeichen^^

    Ja, habe ich behoben, das Rendering habe ich über iframe.srcdoc gelöst


    ps: Denny warum baust du dir das nicht so wie du willst oder machst nen extra Thread dazu im Thema: gewünnschte Features oder so...?

    Weil ich dachte, dass es auch mein Problem zielt mit dem fehlenden return-path....Diese Betrüger mit den angeblich echten Passwörtern verwenden noreply@domain.de (gefälschte E-Mail Adresse) und der Return-Path ist dann leer, das sowas überhaupt durchkommt ohne gültigen return-path, das Problem ist bei mir sehr aktuell und da kam dein Thread ohne weitere Informationen dazu, passte halt

    Ich verstehe leider nicht, was du damit bezwecken willst.

    Er möchte gefälschte Mails blockieren, da der b1gMailServer aktuell keine vollwertige DMARC-Prüfung durchführen kann. Zusätzlich gibt es einige Punkte, die mir im Bereich SPF noch fehlen und die ich bereits angesprochen hatte.

    SPF

    Aktuell kommt es dazu, dass SPF auch dann abgelehnt wird, wenn große, legitime Absender sehr umfangreiche include:-Ketten verwenden und die SPF-Prüfung aufgrund von DNS-Lookup-Limits oder Timeouts fehlschlägt. In diesen Fällen wird der Versand fälschlich blockiert, obwohl der Absender korrekt konfiguriert ist.

    Gleichzeitig wäre es sinnvoll, SPF none nicht mehr vollständig zu akzeptieren, sondern dieses Ergebnis zumindest als zusätzlichen Negativ- oder Ablehnungsfaktor zu berücksichtigen – insbesondere in Kombination mit weiteren Auffälligkeiten wie leerem Return-Path <> oder einem ungültigen bzw. auffälligen HELO/EHLO.

    Das ließe sich gut kombinieren, etwa über Regeln wie:

    • SPF-Status
    • Return-Path
    • HELO/EHLO
      Wenn mehrere dieser Kriterien gleichzeitig negativ sind, sollte eine Ablehnung erfolgen.

    Schutz von IMAP, SMTP und POP (aus meiner Sicht noch wichtiger)

    Noch wichtiger finde ich aktuell jedoch den Schutz der externen Schnittstellen (IMAP, SMTP, POP). Das BSI arbeitet derzeit an einem Maßnahmenplan zur weiteren Absicherung von Webmail und Schnittstellen. Im Forum gab es dazu bereits einen Vorschlag, den ich für äußerst wertvoll halte:

    Externe Schnittstellen sollten nur noch per Token erreichbar sein.

    Konkret zum Beispiel so:

    1. Jeder Kunde erhält einen individuellen Token, der im Webmail einsehbar ist
    2. Wenn diese Option aktiviert ist, können externe Schnittstellen ausschließlich mit diesem Token genutzt werden
    3. Eine Anmeldung mit dem normalen Passwort wird dann abgelehnt

    Warum ich das für wichtig halte:

    1. Passwörter sind faktisch kaum noch sicher. Wird ein Passwort kompromittiert, kann ein Angreifer innerhalb von Sekunden auf den Account zugreifen und zumindest alle Mails lesen
    2. Externe Schnittstellen lassen sich nicht sinnvoll mit Passkeys oder klassischem 2FA absichern – das funktioniert nur im Webmail

    Aus meiner Sicht ist diese Token-Lösung daher ein „Must-Have“. Technisch müsste der Mailserver dann statt auf die Passworttabelle auf eine Token-Tabelle prüfen. Oder übersehe ich hier einen grundsätzlichen Denkfehler?