b1gMail.com wird abgeschaltet

    • Offizieller Beitrag

    Für alle, die es bisher noch nicht mitbekommen haben. patrick wird die alte b1gMail.com-Plattform abschalten. Geplant ist Ende August, also bald. Die Ankündigung: https://board.b1gmail.com/threads/abscha…mail-com.16971/

    Wer also noch was sichern möchte (z.B. alte b1gMail-Versionen oder Plugins auf my.b1gmail.com), sollte das jetzt vor dem 31. August tun.

    Für Nutzer der OpenSource-Version ändert sich nichts, das betrifft nur Leute, die früher die kommerzielle Version von b1gMail eingesetzt haben.

    Was passiert mit der Toolbox?

    Für die Generierung muss in Zukunft einen eigenen Server betrieben werden, da der Toolbox-Server von b1gmail.com ebenfalls abgeschaltet wird.

  • Die Frage ist für mich eher, ob die Toolbox in dieser Form überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat.

    In der aktuellen Version sind Web-Push-Benachrichtigungen bereits direkt integriert (aktuelle Beta auf https://mail.town).

    Als wesentliche Funktion der Toolbox bleibt damit eigentlich nur noch der Datensync übrig. Der könnte zwar weiterhin sinnvoll sein, bräuchte meiner Meinung nach aber definitiv eine grundlegende Überarbeitung bzw. einen Refresh.

  • Mich würde einmal interessieren, wie stark die b1gMail Toolbox heute überhaupt noch genutzt wird, insbesondere bei grösseren b1gMail-Installationen.

    Setzt ihr die Toolbox noch aktiv ein? Falls ja, wie viele eurer Benutzer verwenden sie ungefähr und welche Funktionen werden tatsächlich noch genutzt?

    Die bisherige Toolbox deckt im Wesentlichen SMS, Fax, Benachrichtigungen und den Datensync ab. Gerade bei SMS und Fax stellt sich für mich die Frage, welche Bedeutung diese Funktionen heute noch haben. Benachrichtigungen werden in der aktuellen b1gMail-Version bereits über Web Push abgedeckt.

    Interessant finde ich dagegen weiterhin den Datei-Sync. Statt die bestehende Toolbox zu modernisieren, könnte hier eventuell ein kompletter Neubau sinnvoller sein, vom Konzept her eher angelehnt an den Nextcloud Desktop Client.

    Vorstellbar wäre ein plattformübergreifender Client, in dem mehrere b1gMail-Konten hinterlegt werden können. Für jedes Konto könnten gezielt lokale und entfernte Ordner für die Synchronisation definiert werden, anstatt nur den kompletten Datenbestand zu synchronisieren. Desktop-Benachrichtigungen für neue E-Mails könnten ebenfalls integriert werden.

    Bevor man sich ernsthaft Gedanken über einen solchen Neubau macht, würde mich deshalb vor allem interessieren: Wie viele von euch setzen die aktuelle Toolbox noch ein und wäre bei euren Benutzern überhaupt Bedarf für einen modernen Client mit flexiblem Datei-Sync und Desktop-Benachrichtigungen vorhanden?

    • Offizieller Beitrag

    ich benutze es nicht, da ich Linux nutze. Würde zwar auch mit Wine laufen, aber benötigen tu ich das nicht. Die Webdisk nutze ich nicht. Andere Funktionen wie Fax-Treiber wären evtl. interessant, sind aber auch eher Spezialfälle falls man überhaupt noch Faxe senden muss. Meistens tut das auch die integrierte Fax-Funktion in der Fritzbox oder man nutzt die Weboberfläche des Fax-Plugins.

  • Ja, die fehlende Linux-Unterstützung sehe ich ebenfalls als Problem. Wenn man die Toolbox tatsächlich neu entwickeln würde, sollte man sie aus meiner Sicht von Anfang an plattformübergreifend konzipieren. Zumindest der Datensync sollte unter Windows, Linux und macOS zur Verfügung stehen.

    Beim Fax bin ich mir tatsächlich etwas unsicher. In der Schweiz begegnet mir Fax inzwischen praktisch gar nicht mehr. Bei b1gMail muss man aber natürlich berücksichtigen, dass ein grosser Teil der Installationen und Nutzer aus Deutschland kommt und Fax dort in gewissen Bereichen noch eine Rolle spielt.

    Interessant wäre deshalb vor allem, ob der Fax-Druckertreiber der Toolbox heute überhaupt noch aktiv genutzt wird. Falls dafür tatsächlich noch Bedarf besteht, wäre das durchaus eine Funktion, die man bei einem möglichen Neubau berücksichtigen könnte.

    Grundsätzlich würde ich aber nicht versuchen, die bestehende Toolbox einfach 1:1 neu zu bauen. Viel interessanter fände ich, zuerst herauszufinden, welche Funktionen heute tatsächlich noch genutzt werden und wo ein moderner Desktop-Client einen echten Mehrwert bieten könnte. Beim Datensync sehe ich diesen beispielsweise durchaus, insbesondere wenn man ihn flexibler gestaltet und mehrere Konten sowie frei definierbare Ordnerzuordnungen ermöglicht.

  • Wenig am Toolbox-Code ist plattformabhängig. Das meiste sollte ohne große Änderungen auch unter Linux compilierbar/nutzbar sein.

    (Als Binary wurde das aber nie angeboten, hauptsächlich weil das Anbieten vorcompilierter Pakete für Linux-Systeme damals noch ein ziemlicher Albtraum war und dem kaum Nachfrage gegenüber stand.)

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