Beiträge von SLM

    Das hilft mir leider nicht, ich brauche den Inhalt der Bounce-Mail. Ich kenne immer noch nicht die eigentliche Fehlermeldung. Die Header hattest du oben gepostet, den Body aber nicht.

    Das ist schwierg, weil man im b1gMailserver-ACP nur den Teil sieht, den ich bereits gepostet habe. Meines Erachtens nach geht es auch nicht um den Mailinhalt, sondern um den Header. Die Bounce-Mail ergibt sich ja aus der Mail die nicht zugestellt werden konnte, z.B. weil das Postfach nicht existiert oder eine Blockierregel. Eines haben diese gebouncten Mails gemeinsam: From: "Mail Delivery System".

    Den Bounce verschickt dann nicht dein Mailserver, sondern höchstens der Mailserver des Absenders. b1gMailServer lehnt die Mails schon auf SMTP-Ebene ab, wenn der Empfänger nicht existiert, und versendet da selbst keine Bounce-Mail. (Das nennt sich sonst Backscatter und ist sehr sehr unbeliebt, verständlicherweise.)

    Hast du da ein konkretes Problem/Beispiel, wo dies passiert ist?


    Hauptsächlich geht es um solche Mails, die von uns an diese Spamdomains beantwortet werden.


    Spamwellen grassieren derzeit wieder extrem. Seit längerem schon nutzen Spammer den Trick, Domains irgendwo kurzzeitig (wahrscheinlich auch noch kostenlos) einzurichten, scheinbar mit immer dem gleichen Setup und Datenbestand. Von dort aus werden dann meist Phishingmails versendet, oft optisch kopiert man Amazon, CPanel oder dergleichen. Danach wird die Domain nicht mehr oder irgendann nochmal verwendet. Die meisten dieser Domains sind nicht mal öffentlich erreichbar.

    Typischer Header:


    Diese Mails verursachen logischerweise auch Bounces, da manche Empfänger nicht existieren etc.

    Aus meiner Sicht müsste es die Möglichkeit geben, dass man Bounces anhand bestimmter Muster entweder generell unterbinden oder zumindest in der Häufigkeit des Zustellversuchs reduzieren kann. Das Problem dahinter ist, dass solche Bounces ggfls. den DNSBL-Listen auffallen könnte und die eigene IP-Adresse bzw. der eigene Mailserver plötzlich auf einer DNSBL-Liste landet.

    Wir löst ihr das?

    Vielen Dank ManDal - gibt es davon auch eine kompilierte Version für Linux/Debian? Ich muss gestehen dass ich keine Ahnung habe, welche Version man aus dem Git-Repository nehmen muss und wie man eine funktionsfähige Version baut. :/

    informant Das klingt doch interessant? Passt das zu meinem System?

    Also ich habe mal getestet. Mit PHP 7.* klappt es, mit PHP8.2 auch, ab PHP8.4 nicht mehr. Ab hier wird strict genutzt. Im BMS code sind noch alte Codezeilen wo er sich aufhängt und die PHP PIPE Prozesse abbricht. Ich denke und vermute also, dass der Code noch auf PHP8.4 und höher strict angenpasst werden muss (BMS).

    Nach etwas nachdenken ist mir eine Idee gekommen. Auf dem einzelnen MAIL SRV liegen ja noch alte PHP Dateien, die habe ich mal mit dne neuen überschrieben, siehe da, es funzt wieder ;)

    Danke Manuel, daran habe ich auch nicht mehr gedacht.:thumbup:

    ManDal  Sebijk Prüft bitte mal die Anbindung des BMS, wenn man den BMS auf einem zweiten, eigenen Server laufen lässt - oder auf mehreren. Bislang muss man die /serverlib und /plugins - Ordner zusätzlich auf den zweiten Server kopieren. Manuel hat einen Weg gefunden, den /plugins Ordner zu mounten, das funktioniert scheinbar aber nicht mit dem /serverlib - Ordner. Man kann aber auch nicht ständig daran denken, alles zu synchronisieren.

    Hier gibt es auf alle Fälle großes Verbesserungspotential.

    Eine Bitte habe ich zusätzlich noch: Vergesst bitte nicht das Umlaut-Problem bei E-Mail-Ordnern & Apple Mail. Wenn es möglich wäre noch in einer BMS-Version die man noch unter b1gMail 7.4.x einsetzen kann.

    Vielen Dank an alle, die sich dem Thema angenommen haben. <3

    Ich hatte das seit Umstellung auf PHP 8.3, allerdings liefere ich jetzt endlich über Postfix aus, ist viel bequemer und besser als über b1gmail selbst auszuliefern, da bleibt gar nichts mehr hängen und Signieren, Vieren und Spamprüfung ist direkt viel besser und vor allem immer up2date danke updates

    Cool. Wie machst du das mit der Kundenverwaltung von IMAP/POP3/SMTP? Das läuft doch nur über den BMS?

    Bzgl. IPv6 hab mal im alten Forum geschaut: https://board.b1gmail.com/threads/b1gmail-server-ipv6.15813/

    Also bekannt ist, dass BMS mit IPv6 Mails empfangen kann, aber die Auslieferung ausschließlich mit IPv4 erfolgt. Um es ein wenig einzugrenzen: Geht es bei den E-Mails in der Warteschlange um eingehende oder ausgehender oder um beides?

    Tatsächlich geht es um beides. Ganz normale Newsletter (z.B. von großen Versandhäusern etc.) verbleiben plötzlich in der Warteschlange, die vorher normal abgearbeitet wurden - und werden zum Teil nicht mehr zugestellt.

    DNSBL unter b1gMail > E-Mail > Anti-Spam ist in meinem System noch nie aktiv gewesen, DNSBL ist schon immer direkt im BMS als Zonen angelegt.

    Mein Setup ist ja insofern auch nochmal anders, da der BMS auf einem eigenen Server läuft, der per interner IP angebunden ist. Aber genaueres dazu weiß informant

    Ich habe gelesen, dass PHP 8.x IPv6 bevorzugt. Könnte sich der BMS hier eventuell "verschlucken"? Kann er eventuell nicht so viele gleichzeitige Verbindungen verarbeiten?

    Nach dem Update von PHP 7.4 auf PHP 8.4.24 verbleiben täglich mehr Mails länger in der Warteschleife als vorher. An der prinzipiellen Serverkonfiguration IPv4/IPv6 hat sich nichts geändert, es treten aber im Gegensatz zu vorher vermehrt "Timeout while connecting socket"-Fehler auf. Vor der Umstellung befanden sich meist ca. 10-20 Mails in ruhigen Zeiten in der Queue, aktuell sind es permanent 130-180. Mal von den üblichen Verdächtigen falsch geschriebenen Adressen oder tatsächlich nicht erreichbaren Postfächern abgesehen, bleibt trotzdem eine zu hohe Zahl übrig.

    Das sind die früheren und aktuellen Queue-Einstellungen:

    Verarbeitungs-Intervall: 300 Sekunden
    E-Mail-Zustellversuch-Intervall: 3 Minuten
    Maximale E-Mail-Lebensdauer: 48 Stunden
    Verarbeitungs-Timeout: 60 Sekunden
    Threads (initial / maximal): 5 / 25

    Hat jemand zufällig ähnliche Erfahrungen bei der PHP-Umstellung gemacht?

    Die Aussage stammt direkt vom Kunden. Sinngemäß: "Es liegt am Nachnamen: Jäger - Testweise habe ich meinen Namen mit ae geschrieben - und es funktioniert." Nachdem ich den Forenbeitrag hier verfasst hatte, habe das selbst nochmal mit einem Test überprüft, konnte Mails problemlos versenden. Daher gehe ich davon aus, dass eventuell das Thunderbird-Setup des Kunden einen Fehler hat, auch wenn er - eigenen Angaben zufolge - mehrere Konten anderer Anbieter mit diesem Client betreibt.

    Unabhängig davon, das Umlautproblem bei der Ordnersynchronisation besteht tatsächlich, das konnte ich mehrfach reproduzieren.

    Danke patrick für deine schnelle Antwort.

    Im b1gMailserver - Git hatte ich dazu schon ein Issue aufgemacht: https://github.com/b1gMail/b1gMailServer/issues/24

    Heute kam ein Problem eines Nutzers, der im Nachnamen einen Umlaut hat. Es betrifft scheinbar auch den SMTP, denn der Nutzer konnte mit Thunderbird 153.0.x keine Mails versenden. Grund: Umlaut im Namen (nicht in der E-Mailadresse).

    Meine KI meint, dass macOS UTF-8 verwendet, während der b1gMailserver das noch nicht unterstützt.

    Könnte sich das patrick eventuell mal ansehen? Danke.

    Ist eventuell geplant DMARC‑Enforcement zu implementieren, also die serverseitige Entscheidung über Zustellung, Quarantäne oder Ablehnung basierend auf SPF/DKIM‑Alignment und der veröffentlichten DMARC‑Policy der Absenderdomain? Eine native Unterstützung wäre sehr hilfreich, um Spoofing‑Mails zuverlässig zu blockieren und die Sicherheit weiter zu erhöhen.

    Hat der b1gMailServer schon die Möglichkeit implementiert, nur die IP-Adressen beim Zugriff auf POP3/SMTP/IMAP zu speichern? Wenn man "Hinweise loggen" aktiviert, werden zu viele Daten gespeichert, die die Logs nur aufblähen. Eine separate Darstellung oder die Möglichkeit, diese IP-Adressen zu filtern wäre notwendig.

    Der Grund meiner Frage: Trotz konservativ eingestellter Abusefilter ist es nicht möglich herauszubekommen, ob ein User mehrere Accounts betreibt, die nur per POP3/SMTP/IMAP zugreifen. Bei der Registrierung werden heute oft Tor- oder VPNs genutzt, das ist auch in Ordnung so. Ich gehe aber davon aus, dass Spammer bei SMTP-Nutzung keine unterschiedlichen VPNs nutzen. Erst kürzlich habe ich per Zufall fast 50 Accounts gesperrt, die ähnliche Muster aufwiesen und innerhlab der Abuseregeln, aber permanent Spam versendet haben. Das ist für die DNSBL-Reputation der eigenen IP-Adressen nicht förderlich.